
Die Photo Ark ist ein Ein-Mann-Versuch, Menschen zu dokumentieren und dafür zu sorgen, dass sie sich um alle gefährdeten Arten in der Welt kümmern, indem sie ihre Fotos machen lassen. Seit dem Start hat das Photo Ark-Projekt mehr als 8,485-gefährdete Arten dokumentiert. Joel Sartore, der Gründer von Photo Ark und Fotograf von National Geographic, möchte in Zusammenarbeit mit dem National Geographic 12,000-Arten dokumentieren, die in Zoos und Naturschutzgebieten auf der ganzen Welt leben. Sartore versucht, das Aussterben von Wildtieren als Weckruf zu nutzen und Menschen dazu zu inspirieren, durch Wissen über die Bedrohungen zu handeln und beim Schutz der Wildtiere zu helfen.
Beginn der Foto-Arche
Joel Sartore startete das Projekt Photo Ark in 2005, nachdem bei seiner Frau Krebs diagnostiziert wurde. Er erkannte in diesem Jahr die Wichtigkeit des Lebens und wie kurz das Leben sein kann und beschloss, die Menschen dazu zu bringen, sich um das Leben vor allem der Wildtiere zu kümmern, denn im nächsten Jahrhundert könnte die Hälfte aller Arten verloren gehen. Das Aussterben könnte Menschen betreffen, denn wir brauchen Wildtiere, um zu überleben, denn jeder von ihnen trägt auf seine besondere Weise zur Natur bei. Joel Sartore hat errechnet, dass er 25 Jahre oder länger benötigen wird, um alle gefährdeten Arten zu dokumentieren und die meisten davon zu retten.
Beteiligung des National Geographic
The National Geographic kam zu Joel Sartore, nachdem er seine Bemühungen und seine Leidenschaft für den Schutz der gefährdeten Tierarten der Welt erkannt hatte. Gemeinsam wollen sie die 12,000-Arten durch Fotos und Videoaufnahmen dokumentieren. Die Video-Berichterstattung wird es noch mehr Menschen ermöglichen, die gefährdeten Arten auf der ganzen Welt zu sehen und zu kennen.
Bedeutung des Photo Ark Projekts
Seit Joel Sartore das Projekt begonnen hat, ist es einige Jahre her, und bereits einige der Arten sind ausgestorben. Die Foto-Ark macht jedes Tier wichtig, indem sie ihre Aufnahmen im selben Hintergrund macht, der weiß oder schwarz sein kann. Diese Herangehensweise macht einen Leoparden so wichtig wie ein Chamäleon, so dass die Menschen sich für den einen genauso interessieren wie für den anderen. Das Photo-Ark-Projekt bietet auch die Möglichkeit, sich zu beteiligen, indem es ein Photo-Ark-Buch kauft und dabei an das Projekt spendet.
Arten gefährdet
Vom Sifaka in Madagaskar bis zum Sumpfkaninchen in den Florida Keys hat Joel Sartore Tausende von Arten dokumentiert, die vom Aussterben bedroht sind. Zu diesen Tieren gehören der Iberische Luchs in Spanien, der eine der seltensten Katzen der Welt ist, der Flussgorilla in Kamerun, einer der seltensten Menschenaffen der Welt, und der Florida Panther, der als vom Aussterben bedrohter Cougar gelistet ist. Das Photo-Ark-Projekt dokumentiert weiterhin gefährdete Arten in der Welt und gibt den Menschen eine offene Möglichkeit, sich um sie zu kümmern.